Zufriedenheit im Job – Es gibt Faktoren, die wichtiger sind, als das Gehalt

Zufriedenheit im Job – Es gibt Faktoren, die wichtiger sind, als das Gehalt

28. November 2017 - Geschrieben von: Lena Flecke

Sie lesen richtig. Auch wenn viele Unternehmer das vielleicht gar nicht glauben können, ist das Gehalt nur für wenige Mitarbeiter so wichtig, dass es einen Kündigungsgrund darstellen würde. Es ist wesentlich wichtiger, dem Mitarbeiter einen spannenden und abwechslungsreichen Job mit einem gewissen Herausforderungspotential zu bieten. Dies fördert eine langfristige Zufriedenheit im Job viel mehr, als es Geld je könnte.

Die Wichtigkeit des Gehalts im Vergleich zum spannenden Job

Durch diverse Umfragen ist bestätigt worden, dass ein spannender Job wichtiger ist, als das Gehalt. Im Umkehrschluss bedeutet das auch, dass Wenige mit einem sehr gut bezahlten, aber eintönigen Job dauerhaft zufrieden sein können. Für einen gewissen Zeitraum ist das schon möglich, aber nicht auf langfristige Sicht.

Ein spannender Job sorgt dafür, dass Ihnen nicht langweilig wird. Durch Ihre Aufgaben und Tätigkeiten fühlen Sie sich erfüllt und können sich selbst verwirklichen. Diese nachhaltige Motivation kann Geld nicht erreichen – eine Gehaltserhöhung motiviert erwiesenermaßen nur sehr kurzfristig.

Aber: das Gehalt muss jedoch auf jeden Fall insoweit ausreichend sein, als dass es einen gewissen Lebensstandard sichern kann. Wer seine Rechnungen nicht zahlen kann, wird auch mit einem erfüllenden Job nicht glücklich. Sofern dies gewährleistet ist, würde ein Großteil der Arbeitnehmer einen spannenden, zufriedenstellenden Job einem langweiligen, jedoch besser bezahlten Job vorziehen.

Welche Faktoren sind sonst noch wichtig?

Nicht nur ein spannender Job mit abwechslungsreichen Tätigkeiten ist wichtiger als das Gehalt. Auch weitere Faktoren wie Sicherheit im Job, Work-Life-Balance, Unternehmenskultur und Kollegialität sind wesentliche Punkte, die die Zufriedenheit von Arbeitnehmern beeinflussen.

Sicherheit im Job

Nicht nur ein spannender, herausfordernder Job ist Arbeitnehmern wichtig – auch ein sicherer Job wird als erstrebenswert angesehen. Arbeitnehmer wissen es zu schätzen, die Gewissheit zu haben, lange bei ein und demselben Arbeitgeber beschäftigt zu sein. Keiner möchte befürchten müssen, von heute auf morgen arbeitslos zu sein.

Work-Life-Balance

Immer wichtiger wird auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Dazu gehören zum Beispiel flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit des Home-Office. Vielen Arbeitnehmern ist die „Work-Life-Balance“ wichtig – das Privatleben muss nämlich einen Ausgleich zum Arbeitstag darstellen können.

Eigentlich sogar viel mehr noch, als das. Privates Glück zählt nach Ansicht der Arbeitnehmer viel mehr, als beruflicher Erfolg. Denn was nützt einem der berufliche Erfolg, wenn man privat unzufrieden und unglücklich ist?

Unternehmenskultur

Darüber hinaus ist die Unternehmenskultur auch ein Faktor, der wichtiger als das Gehalt bewertet wird. Mitarbeiter müssen sich im Unternehmen wohlfühlen und sich mit den Werten des Unternehmens identifizieren können. Ansonsten werden sie – egal, wie toll die eigentliche Tätigkeit ist – in ihrem Job dauerhaft nicht zufrieden sein.

Kollegialität

Kollegialität ist ebenfalls ein wichtiger Faktor, den kein Geld aufwiegen kann. Arbeitnehmer schätzen ein kooperatives und vor allem friedfertiges Verhalten am Arbeitsplatz. Die Verbundenheit der Kollegen untereinander, sowie die Teamorientierung führen zur beruflichen Zufriedenheit. Streit bei der Arbeit führt zu Stress, den man auch mit nach Hause nimmt.

Zufriedenheit im Job? Das Gesamtpaket muss stimmen!

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Arbeitnehmer immer das Ziel haben, im Job zufrieden zu sein. Ein spannender Job sorgt eher dafür, als es das Gehalt tut. Wenn aber das Gehalt nicht zum Leben reicht, ist natürlich klar, dass selbst ein spannender Job keinen Ausgleich darstellen kann.

Nicht-monetäre Faktoren wie Sicherheit im Job, Work-Life-Balance, Unternehmenskultur und Kollegialität führen ebenfalls zu höherer Zufriedenheit im Job. Letztendlich muss nun einmal aber auch das Gesamtpaket stimmen. Sobald ein Faktor als sehr negativ bewertet wird, obwohl alles andere passt, kann dieser eine Faktor auf Dauer der Kündigungsgrund für den Arbeitnehmer sein.

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