Stress am Arbeitsplatz – 10 Tipps, damit die Arbeit wieder Spaß macht

Stress am Arbeitsplatz – 10 Tipps, damit die Arbeit wieder Spaß macht

18. September 2017 - Geschrieben von: Rita Sundag

Die gute Nachricht, Sie sind nicht allein!

Motivation im Job – das verspüren immer weniger Berufstätige

Spaß bei der Arbeit zu haben, ist keine Selbstverständlichkeit: In Deutschland beklagen sich 49 Prozent aller Arbeitnehmer über Stress am Arbeitsplatz. Dafür kann es verschiedene Gründe geben.

Erhöhter Termindruck oder Mobbing ist in diesem Zusammenhang ein häufig genannter Grund. Es könnte aber auch sein, dass man sich unterfordert fühlt, die Herausforderung nicht da ist, oder die Karriereleiter nicht schnell genug hochkommt.

Was macht Ihnen Stress am Arbeitsplatz?

Um den Stress effektiv einschränken zu können, müssen Sie zunächst einmal herausfinden, was Ihnen alles Stress bereitet. Und das, bevor es zu Lasten Ihrer Gesundheit geht und Sie sich über Magenschmerzen, Sodbrennen, Rückenschmerzen oder Migräne beklagen. Bevor Sie durch Stress krank werden, denken Sie um. Denn die Frage ist ja auch: Ist es der Job, oder sind Sie es?

Nur wer weiß, was er will, kann es finden!

Was brauche ich, um glücklich zu sein? Mit was bin ich unzufrieden? Ist es nur der Termindruck, oder ist mehr? Um glücklich zu sein, muss der Job das erfüllen, was einem wichtig und bedeutsam ist! Vielleicht sind die eigenen Ansprüche zu hoch gesetzt: Der Job muss erfüllend sein, Sinn stiften, ganz viel Geld bringen. Wenn Sie versuchen, herauszufinden, was Ihnen wirklich wichtig ist, entdecken Sie vielleicht ganz andere Prioritäten. Schreiben Sie sich auf, was Sie wirklich wollen und richten Sie Ihren Arbeitsalltag danach aus. Finden Sie einen Beruf, der Ihnen Spaß macht.

Arbeit muss nicht nonstop Stress bedeuten. Hier sind 10 Tipps gegen Stress am Arbeitsplatz, um wieder mehr Spaß bei der Arbeit zu haben:

Arbeite mit der Salamitaktik

Einen riesigen Berg an Arbeit gehen Sie am besten scheibchenweise an: Gliedern Sie im Geiste umfangreiche Aufgaben in mehrere kleine Arbeitsschritte. So erscheinen sie leichter zu bewältigen, außerdem ist jeder Teilschritt ein kleiner Erfolg.

Entschleunigung und Inne halten

Ganz nach dem Motto: „Wenn du es eilig hast, dann gehe langsam“. Nicht nur Disziplin und Fleiß bringen einen weiter, sondern auch der Mut zur Muße. Wer sein Tempo drosselt, der arbeitet am Ende nicht langsamer, sondern effektiver. Der Tag hat nun einmal nur 24 Stunden. Auch wer nach Personalkürzungen zusätzliche Arbeiten übernehmen muss, der kann nicht mehr arbeiten, sondern lediglich anders. Verplanen Sie 60 Prozent Ihrer Arbeitszeit mit konkreten Aufgaben und reduzieren so den Stress am Arbeitsplatz. Der Rest füllt sich ohnehin mit unvorhergesehenen Ereignissen.

Sorgen Sie durch Sport für Ausgleich und Erholung

Sorgen Sie für sich – und zwar noch bevor Sie ganz am Ende Ihrer Kräfte sind. Sie brauchen kontinuierlich Phasen der Entspannung, um Ihre Batterien wieder aufzuladen. Durch Bewegung wird Stress abgebaut und die Bildung von Glückshormonen gefördert. Dreimal pro Woche 30 Minuten Ausdauersport werden empfohlen: Dauerhaft bessere Stimmung und mehr Energie am Arbeitsplatz sind der Dank des Körpers.

Seien Sie stolz auf Ihre Leistung

Auch ein wichtiger Tipp gegen Stress am Arbeitsplatz: Betrachten Sie Ihre Tätigkeit nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Handwerkskunst. Suchen Sie nach Wegen, Ihr Ergebnis zu verbessern. Wenn Sie mit einer Aufgabe fertig sind, betrachten Sie das Ergebnis, und loben sich im Geiste selbst dafür – mehr Motivation im Job macht nämlich glücklicher! Kurz: Was immer Sie tun, tun Sie es gut.

Fordern Sie sich heraus

Ist Ihre Arbeit monoton? Sind Sie müde, immer dasselbe Tag für Tag zu erledigen? Machen Sie Ihre banalen Aufgaben interessanter, indem Sie eine zusätzliche Herausforderung hinzufügen. Machen Sie es sich zum Ziel, jeden Tag etwas Neues auszuprobieren. Auch wenn das Ziel, das Sie sich gesetzt haben, klein ist, wissen Sie niemals, welchen Effekt es bei Ihrer Arbeit am nächsten Tag haben könnte.

Nehmen Sie Abstand vor zu geringen Ansprüchen!

Arbeit macht sowieso nie Spaß? Wer sich von vorneherein zu wenig von seinem Job erhofft, vergibt viele Chancen – vor allem die, die Arbeit wenigstens ab und zu auch zu genießen. Wem der Arbeitsalltag grau vorkommt, der sollte sich deswegen ruhig einmal ausmalen, wie ein perfekter Job für ihn aussähe. Sofort fällt Ihnen der Unterschied zum Ist-Zustand auf. Schreiben Sie sich die Minuspunkte auf, überlegen Sie, welche Sie davon am leichtesten ändern können. Manchmal helfen auch schon ein paar „Motivationssprüche Arbeit“ aus dem Internet. Googlen Sie mal.

Relativieren Sie negative Ereignisse

Denn diese sind immer nur ein Teil in einer Summe von vielem Guten. Bleiben Sie bei den Tatsachen. Was ist wirklich passiert? Ihr Kunde hat sich für einen anderen Anbieter entschieden. Dass Sie teurer waren als die Mitbewerber, ist eine Tatsache. Dass der Kunde Sie nicht leiden kann, eine Spekulation – die Sie nur unglücklich macht und nichts nützt.

Halten Sie sich fern von negativen Interaktionen. Klatsch, Tratsch, Lästern, Spott, Spekulationen – das erhöht nur den Stress am Arbeitsplatz. Reduzieren Sie Zeit und Energie, die Sie damit verbringen.

Multitasking ist ein Mythos

Niemand kann mehrere komplexe Tätigkeiten gleichzeitig ausführen, dass macht das menschliche Gehirn nicht mit. Konzentrieren Sie sich nur auf eine Sache. Wenn Sie es gut machen wollen, stecken Sie Ihre ganze Energie in eine Aufgabe und Sie werden überrascht sein, wie viel mehr Sie jeden Tag schaffen und das in immer besserer Qualität.

Stress am Arbeitsplatz? – Tauschen Sie ungeliebtes

Jeder Job beinhaltet ungeliebte Tätigkeiten. Bieten Sie Ihren Kollegen öfter mal einen Aufgabentausch an. Was für den einen eine langweilige und quälende Aufgabe ist, kann für den anderen eine spannende Tätigkeit und neue Herausforderung sein.

Lernen Sie zu schätzen, was gut ist

Oft neigt man dazu, die positiven Seiten des Jobs als selbstverständlich hinzunehmen und sich nur an den als negativ empfundenen Details zu stören. Auch hier gilt: Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist. Es kann helfen, sich die positiven Aspekte Ihrer Arbeit vor Augen zu führen und diesen mehr zu würdigen und in den Mittelpunkt zu stellen. Fragen Sie sich, warum Sie sich für Ihre Arbeitsstelle entschieden haben und was Ihnen gerade in der spannenden Anfangszeit oder anderen aufregenden Phasen viel Freude bereitet hat. Unter Umständen lassen sich diese Situationen und Aufgaben auch jetzt wiederherstellen. Oft übersieht man, dass man eigentlich mit dem „Po im Zucker“ sitzt.

Managen Sie Ihren Stress!

Wenn Sie nun sagen, dass genau die Umsetzung das Problem sei, sollten Sie sich noch einmal die negativen Folgen durch Stress in Erinnerung holen – machen Sie sich klar, welche Krankheiten aus dem Stress heraus entstehen können. Stress ist etwas, das wir nur selbst für uns abbauen können – kein anderer wird es für uns tun. Es liegt in Ihrer Hand, selbst gut für sich zu sorgen.

 

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